Projekt Sozialstunden – PROZI Schulprojekt

Beitrag vom 10. Januar 2014

Artikel in NÖN, Woche 19/2012:

Soziale Bildung um beste Grundvoraussetzungen für ein GESUNDES LEBEN und eine GESUNDE GESELLSCHAFT zu schaffen das ist die Anforderung dieses Projektes

Im Beisein des jeweiligen Klassenvorstandes werden sehr heikle, interessante und intime Themen, die SchülerInnen beschäftigt, er-und bearbeitet. Die Inhalte sind eng verstrickt mit, Sucht- und Gewaltprävention, Diversitykompetenz sowie zeitgerechter Sexualpädagogik. Das Informationsbedürfnis auf dem Gebiet der Sexualität bei Jugendlichen ist sehr groß. Durch die Nutzung des Internets über PC und Smartphones ist Pornografie überall erhältlich sowie konsumierbar und wird somit zum „Chefaufklärer“ unserer Gesellschaft. Man kann davon ausgehen, dass Kinder/Jugendliche/Erwachsene einen verzerrten Blick zu Sexualität bekommen. Das Gesetz will unsere Kinder und Jugendlichen schützen und erlaubt Pornografie erst ab 18 Jahren. Je jünger der erste Kontakt mit (gewalttätiger) Pornografie ist, umso gesundheitsschädlicher können diese Bilder auf das Gehirn des Betrachters wirken und brennt sich sozusagen als Sex-und Beziehungsvorlage ein. Daraus kann ein Kreis von Frustrationen, Unbefriedigungen, Selbstzweifel, ein verzerrtes Selbstbild und Selbstwahrnehmung und innerer Leere entstehen. In diesem Unterricht (PROZI-Stunden) soll zusätzliches Wissen vermittelt werden, damit Kinder/Jugendliche ein reales Bild von Sexualität erhalten und nicht dem Leistungs- und Konformitätsdruck erliegen. Die Kinder/ SchülerInnen  sollen ein gesundes nicht nur sexuelles Selbstbewusstsein erlangen, zu gesunden Beziehungen fähig werden sowie frei von Macht und Missbrauch sein.

Um die Nachhaltigkeit und  Sensibilität der Eltern auch zu verstärken, wird in jeder Schulstufe ein Elternabend abgehalten, um die Thematik-Sexualpädagogik/Sexuelle Bildung/Sexuelles Wissen an die Eltern transportieren zu können.

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